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NGOZI
Ngozi ist 67 Jahre und lebt in einem Dorf, in dem es außer einer Apotheke keinerlei medizinische Versorgung gibt.
Beim Kochen an einer offenen Feuerstelle im Hof, durchaus üblich in ländlichen Regionen, stolpert Ngozi und fällt ins Feuer. Sie erleidet schwere Verbrennungen am gesamten linken Arm, der Hand und einen Teil der Schulter.
Mangels angemessener Behandlung läuft Ngozi mit rohem Fleisch am Arm in der Öffentlichkeit herum. Wir wissen nicht, ob Ngozio ihren Verletzungen erlag oder überlebte.
UCHE
Uche ist 8 Jahre alt und Vollwaise. Seine Eltern sind an AIDS verstorben. Er lebt bei einem entfernten Verwandten. Dieser schafft es für ihn zu sorgen und sogar seine Schulbildung zu finanzieren. In Nigeria ist ab der „Grundschule“, Primary school, eine Schulgebühr fällig. Hinzu kommen Kosten für Bücher, Materialien und Schuluniform.
Als Uche sich am Bein verletzt, entzündet sich die Wunde und eitert. Einen Arzt/ eine Ärztin bzw. ein Krankenhaus gibt es im Dorf nicht, lediglich eine Apotheke. Die dort erhältlichen Medikamente sind jedoch voll gebührenpflichtig. Eine Versorgung der Wunde kann sich die Pflegefamilie nicht leisten.
Die Unterstützung eines Familienangehörigen in Höhe von umgerechnet ca. 10.- € ermöglicht es Uche, sein Bein angemessen versorgen zu lassen. Im schlimmsten Fall hätte diese kleine Verletzung dazu führen können, dass der Schüler sein Bein verliert.
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